Latest on new years everybody is making her or his mind up about the resolutions for the upcoming year. Whether it is resolutions or even goals, the days between the years with the highlight on new years eve is for most of us a time of reflection and realignment for the following year. I personally love these quite days between Christmas and the day of the holy kings in January and try to have a lot of time to relax and resume about these exciting topics. The tradition of the Rauhnächte is a very good orientation for this!

To invite you to join me in the next twelve days I will publish an article everyday that makes it very easy for you to at least jump in with your mind. For sure it is even better you grab a paperbook and pen and write your thoughts down to be able to get back to it in the new year whenever you have to remind yourself on the goals and resolutions you made.

Before I will post the first article about the first night later today, here are some general information about the Rauhnächte:

The twelve Rauhnächte stretch from the night of the 24th to the 25th until the 6th of January. It is about the last six days of the old year and first six days in the new year. The Rauhnächte are ancient European customs. Presumably they have origin in the moon calendar. The year of the moon has 354 days. The missing twelve days compared to the year of the sun were called the “dead days” and according to the mythology the laws of the natur were out of order and the borders to the other world was fallen. That’s why in these days people were busy with casting out demons, burning incense and hunting until the middle of the Rauhnächte – today New Year’s Eve – in which the world of ghosts was opened and demons and dead ones were able to go on pass. That’s where the old customs of fireworks and firecrackers come from to banish demons and ghosts.

Rauhnächte were holy nights, where people did not work but only celebrated, observed and spent time with their loved ones. It was important to keep everything clean and tidy. Therefor was everything done in the days before the Rauhnächte. On the day of holy St. Tomas, the winter solstice, the house and stables were cleaned with burning incense, so that the demons and ghosts would not disturb those holy nights. The most important during the Rauhnächte was the observation: how was the weather? what was going on during the day? how did the meals taste? was there fighting or was everybody really relaxed and happy? The observation of the days were taken to presume the months in the next year – the first night stands for the first month, the second for the second month and so on.

Join me! Starting on the 24th I will publish an article everyday with helpful questions and rituals to follow the Rauhnächte on your own. I myself can’t wait to begin. So have fun and enjoy yourself!

Spätestens an Silvester beschäftigt sich doch jeder von uns damit, was er sich für das nächste Jahr vornimmt. Ob Vorsätze oder Ziele, die Zeit zwischen den Jahren mit dem Höhepunkt an Silvester ist für die allermeisten auch eine Zeit der Reflektion und Neuausrichtung auf das neue Jahr. Ich persönlich liebe daher die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und den heiligen drei Königen und versuche auch immer mir die Tage zumindest vor Silvester frei zu schaufeln, damit ich genug Zeit und Muße habe, mich zu erholen und mit diesen spannenden Themen zu beschäftigen. Die Überlieferung der Rauhnächte bietet sich hier ganz wunderbar als Orientierung an!

Um Euch alle dazu einzuladen, werde ich wie im letzten auch dieses Jahr jeden Tag in den nächsten zwölf Tagen einen Artikel für den jeweiligen Tag veröffentlichen, der es Euch ganz leicht macht, Euch mindestens gedanklich anzuschließen. Noch schöner ist es natürlich, Ihr nehmt Euch wie ich ein Heft oder Buch und schreibt Eure Gedanken dort hinein, dann könnt Ihr im neuen Jahr immer wieder hineinschauen und Euch noch einmal erinnern, was Ihr Euch vorgenommen habt.

Bevor es später mit dem ersten Tag los geht, hier noch einmal ein paar allgemeine Informationen über die Rauhnächte:

Die zwölf Rauhnächte strecken sich von der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember bis zum 06. Januar, den sechs letzten Tagen im alten Jahr und den sechs ersten Tagen im neuen Jahr. Sie sind ein alter europäischer Brauchtum. Vermutlich haben sie ihren Ursprung in der Zeitrechnung nach einem Mondjahr. Ein Jahr aus zwölf Mondmonaten umfasst nur 354 Tage. Die zwölf auf die im Sonnenkalender 365 Tage fehlenden Tage wurden als “tote Tage” bezeichnet und der Mythologie nach wurde angenommen, dass die Gesetze der Natur außer Kraft getreten und somit auch die Grenzen zu anderen Welten gefallen sind. Deswegen diente diese Zeit früher dem Austreiben der Geister, dem Räuchern, oder der Wilden Jagd zur Mitte der Rauhnächte, heute Silvester, in der das Geisterreich geöffnet und Verstorbene sowie Dämonen Ausgang hatten und durch Bräuche wie das Böllern oder Feuerwerk vertrieben werden sollten.

Die Rauhnächte waren heilige Nächte, in ihnen wurde nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, beobachtet, und mit der Familie Zeit verbracht. Es war wichtig, in der Zeit der Rauhnächte alles in der Wohnung und sich selbst rein und sauber zu halten. Deswegen wurde bereits vor den Rauhnächten alles erledigt. Am Tag des heiligen Tomas, der Wintersonnenwende, wurde das Haus und die Stallungen ausgeräuchtert, um die bösen Geister zu vertreiben, damit sie die heiligen Nächte nicht störten. Am wichtigsten während der Rauhnächte war aber das genaue Beobachten: wie das Wetter war, was am Tage geschah, wie das Essen geschmeckt hat, ob gestritten wurde oder alles reibungslos verlief. Daraufhin wurden die kommenden Monate gedeutet – die erste Nacht steht für den ersten Monat oder auch das Sternzeichen Steinbock, die zweite Nacht für den Monat Februar oder das Sternzeichen Wassermann und so weiter.

Mach einfach mit uns mit! In den Rauhnächten beginnend vom 24. Dezember werde ich täglich einen Artikel mit Fragen zur jeweiligen Rauhnacht schreiben, die Du für Dich selbst beantworten kannst. Viel Freude dabei!